Autorenportrait


Dr. Jörg Blobelt

Jörg Blobelt

Dr. Jörg Blobelt, geboren 1949, ist Architekt und Architekturfotograf aus Leidenschaft. Er lebt seit fast fünf Jahrzehnten in Dresden und kennt alle Ecken der Stadt. Nach dem Architekturstudium an der TU Dresden war er als Assistent am Lehrstuhl für Wohn- und Gesellschaftsbau bei Prof. Wiel beschäftigt, bevor er nach der Promotion 1980 zur Dresdner Außenstelle der Bauakademie wechselte, wo er auf dem Gebiet des Wohnungsbaues arbeitete.
1990 machte er sich als Architekt selbständig. Jörg Blobelt war beruflich viel unterwegs. Er nutzte seine Fahrten durch Dresden und durch die sächsischen Kleinstädte und Dörfer, um Schlösser und Burgen, Kirchen und Kunstschätze im Bild festzuhalten. Die Dresdner Villenlandschaft, die herrlichen Ausmalungen der Gründerzeit-Treppenhäuser, alte Dorfkerne und die Grabmale bedeutender Persönlichkeiten hat er ebenso fotografisch dokumentiert, wie die Weingüter und Winzerhäuser im sächsischen Weinland. Sein Bildarchiv umfasst ca. 70.000 druckfertig bearbeitete Aufnahmen, die über seine (nicht im Internet stehende) Datenbank DENKMAL nach allen nur denkbaren Fragestellungen kurzfristig thematisch abgerufen werden können. Der Interessent findet hier u.a. Bildmaterial von über 800 Schlössern und von mehr als 900 Kirchen.
Blobelts kunsthistorisch- und zeitgeschichtliche Fotos sind, meist als Zuarbeit, in bislang 25 Büchern erschienen.
Unbeirrt arbeitet Blobelt nach seiner Foto-Philosophie, die sich nicht primär am Pixelwahn orientiert. Es geht ihm um baugeschichtlich-dokumentarisch korrekte, fototechnisch gekonnte und bildkünstlerisch ansprechende Aufnahmen. Getreu dem Motto "Fotografie ist Lichtbildnerei" sind seine Bilder vielfach ohne direkten Auftrag und Termin entstanden, dafür aber bevorzugt immer dann, wenn der rechte Ort zufällig im rechten Licht stand. Erst über die Jahre haben sich so die sporadisch entstanden Einzelbilder zu inhaltlich aussagefähigen Serien verdichtet, die über seine Datenbank abgegriffen werden können. Dabei kann Blobelt, der schon ab 1966 über ein eigenes Farbfotolabor verfügte, auch auf sein analoges Filmarchiv zurückgreifen, das bis ins Jahr 1964 zurückgeht und so nach und nach digitalisiert wurde und wird.

Bisher im Verlag von Dr. Jörg Blobelt erschienen



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